Geburtstag (Lena Lustig hatte bereits im Mai Geburtstag, der Artikel ist eine Herzensangelegenheit von Lena Lustig)

Ich bin in Geburtstagsstimmung, man kann sich gar nicht früh genug darauf vorbereiten, dass man für einen Tag im Mittelpunkt steht und sich jeder darüber freut, dass man dem anderen, in dem Fall mir, etwas Leckeres überreicht. 

Einen Geburtstagskuchen gibt es nicht, wie dies der Fall bei euresgleichen ist, dafür gibt es selbstverständlich andere Leckereien.LDa ich bald Geburtstag feiere, möchte ich dir den ganz persönlichen Lena Lustig Ratgeber ans Herz legen. 

Beginnen wir einfachheitshalber einfach mal über uns, über uns Hunde. 

GRÜBELN 

Wir grübeln nicht und das solltest du uns gleich tun.

Manche Dinge versteht man einfach nicht und auf viele Fragen bekommst du keine Antwort.

Wir haben bis heute nicht verstanden, warum wir uns nicht in totem Getier wälzen dürfen und uns nicht mit Pferdeäpfeln das Fell beschichten sollen. Grübeln führt da zu nichts. Wenn es keine Antworten gibt, dann muss man aufhören sich zu fragen, damit lebt es sich zufriedener. Es hilft also nichts zu fragen, warum manches einfach so ist, wie es ist. Immer zu grübeln ist wie buddeln, man tut zwar etwas, kommt aber nicht weiter.

Hab lieber Spass und mache etwas lustiges mit deiner kostbaren Zeit.

VERMITTLE WAS DU MÖCHTEST

Wenn du etwas unbedingt haben möchtest, dann mache kein Geheimnis daraus, denn woher soll denn der andere wissen, was ein großer Wunsch von dir ist.

Wir Hunde machen nie ein Geheimnis daraus, wenn Friedel Fröhlich sein Stofftier (zugegeben, er glaubt felsenfest, alle Stofftiere, die hier anzutreffen sind, würden ihm gehören) auf einer Ablage liegen sieht, setzt er sich vor den Schrank, auf dem „sein“ Tier (das aus einem schwedischen Möbelmarkt stammt) liegt und quietscht erbärmlich, als könne er keinen weiteren Tag ohne sein Stofftier überleben, dabei obduziert er diese, wenn er es zu fassen bekommt, was kein sehr schöner Anblick ist, vermutlich liegt es daran, dass er mit Frauchen sehr oft pathologische und rechtsmedizinische Krimis schaut. Er würde bestimmt gerne mit der Serie: Harrow in Konkurrenz gehen, denn seit ich beimTV war und alle den Medienrummel erlebt haben, wollen alle anderen mir nacheifern. 

Wenn die Taktik von Sofina Sonnenschein ins Leere läuft, dann blickt sie das Objekt der Begierde fokussiert, konzentriert und undurchdringlich solange an, bis man wahrnimmt,  wie sich die Luft in einer absoluten Stille in zwei Hälften spaltet. Spätestens dann hat es jeder verstanden. Unser Nachbarhund hingegen setzt auf eine kaputte Maulschließung, wenn er etwas zu Fressen wittert, schießen ihm nämlich Blubberbläschen die Lefzen runter, die sich auf einen Tanz einlassen, bevor sie zu Boden gehen. 

Egal, was für eine Taktik du anwendest, mach nur kein Geheimnis draus zu vermitteln, was du wirklich haben möchtest und was du dir wünscht.

IM JETZT SEIN UND DAS GANZE LEBEN IST EIN SPIEL.

Erwachsene spielen selten und wenn sie spielen, dann ist es ihnen oft peinlich.

Wenn du spazieren gehst (mit oder ohne uns Hunden), dann bist du oft mit den Gedanken an verschiedenen Orten, du bist gedanklich nicht in deinen Füßen, nicht in deinen Armen und nicht im Kopf bei und mit uns, das solltest du jedoch sein. Es hilft gegen zu viele Runzeln im Gesicht, es macht dich frei und unzerknittert, es hilft dir richtig zu Atmen und richtig zu Atmen kann eine Therapie sein. 

Es zaubert dir ein Lachen ins Gesicht und gute Laune für dein Wohlbefinden. Es hilft aufgelassen über Pfützen zu springen und volle Wucht mit dem Hund zusammen in die matschigste Pfütze zu rennen, dabei habe ich im letzten Sommer Frauchen mit Anneliese erwischt.

Mit den Windhunden war das Nass immer ein Desaster, jede Pfütze wurde umlaufen, das sah zwar immer sehr elegant und geschmeidig aus und Fee und Felix waren, was das betraf, stets Hunde zum Vorzeigen…… und dann kam Anneliese, bähmmm rein ins nasse Vergnügen, es spritzte nach allen Seiten, aber Frauchen hatte recht, sich den Spaß im Sommer zu gönnen und Annelieses Angebot anzunehmen, denn Erwachsene spielen viel zu selten und nicht zu spielen bedeutet, man bekommt schneller schmale Lippen, Falten im Gesicht und was es da sonst noch alles gibt, für das ganze Konzerne arbeiten, um alles wieder glatt zu bügeln.

Das Zergeln mit uns Hunden kann auch sehr vergnüglich sein und je nachdem, mit wem du zergelst trainiert es deine Handgelenke.

DENKE DARAN DIR SELBST GUTES ZU TUN

Es mag bei uns grundsätzlich oftmals hektisch aussehen, wenn wir über dem Fressnapf hängen, aber ich kann dir versichern, wenn wir fressen, dann sind wir gedanklich nirgendwo anders, wir sind bei unserem Futter und wir nehmen das sehr ernst mit unserem Futter, deshalb bestehen wir auch auf feste Uhrzeiten. 

Bestehe auf deine Mahlzeiten, wann sie dir gut tun und esse mit Genuss.

Genauso wichtig, wie gesundes Essen, ist ausreichend viel Schlaf. Es ist wichtig power Napping genauso oft zu praktizieren, wie ein ausgedehntes Nickerchen um eine gesunde Mütze voll Schlaf zu bekommen. Wir haben das über viele viele Jahre sehr gut verinnerlicht und wissen, wie wichtig das ist.

SAGE UND ZEIGE, WER DU BIST.

Laufe geradlinig und mit guter, gesunder Körperhaltung durch die Welt.

Deine Gedanken helfen dir deine Ausstrahlung und Körperhaltung zu unterstreichen. 

Da markieren nicht so euer Ding ist, hilft es auch schonmal dem anderen klar zusagen, wenn er deine Privatzone verletzt.

NIMM DISTANZ AUF, WENN DU ETWAS NICHT BEWÄLTIGEN KANNST

Sobald du einen launischen Gegenüber bei dir sitzen oder vor dir stehen hast, der seine  Worte bellend, anstatt taktvoll, an dich richtet, lehne dich innerlich zurück und entspanne dich, dann gehe gegebenenfalls in einem weiten Bogen deines Weges, letzteres hilft uns Hunden stets. 

Sofern die Möglichkeit besteht, dass man sich gruselige Dinge, oder Menschen, die einen gruseliges Gegenstand bei sich tragen wie z.B.: Regenschirme von einer weiten Entfernung betrachten und beobachten kann, gelingt es einem mitunter, den Blickwinkel zu verändern und sich neu zu sortieren.

Das Einnehmen von Distanz kann auch dabei helfen, sich der geballte Ladung, die auf einen eintrifft, nicht stellen zu müssen.

Thematiken, Situationen usw. die einen ängstigen, sollte man weiträumig umgehen, das kann in deinem Fall auch schon mal bedeuten, die Flimmerkiste auszulassen und weniger in  Sozialen Medien deinen Riecher rein zu stecken. Vielleicht hilft es stattdessen bei einer gemütliche Tasse Tee oder einem Latte macciato ein gutes Buch zu lesen. 

Wir Hunde haben es diesbezüglich gut, unsere Bibliothek liegt uns beim Spazieren gehen in der Natur, stets zu Pfoten und dennoch lieben wir es auch bei gewissen Thematiken eine gesunde Distanz einzuhalten. 

SEI DU SELBST

Lass dir niemals einreden, was du kannst und was du nicht kannst. Lass dir von niemanden seine Grenzen auferlegen und sie beim Rat geben (ob gebeten oder ungebeten) für deine Grenze ausgeben. Mache dich nicht klein, wenn mal etwas nicht gelingt.

Ich sehe nun mal ein bisschen anders aus, als andere, lass dir an dieser Stelle gesagt sein, ich habe trotz kurzer Schnauze, schon so oft eine Nasenlänge vor anderen gewonnen und nicht nur das, ich begrenze mich nicht dadurch, wie ich aussehe.

Es ist völlig egal, wie du aussiehst, mache was daraus.

Angeblich können wir Kurznasen das und jenes nicht. Pfff, das kann ich nicht ernst nehmen. Ich bin beweglich, geschmeidig und sehr gut trainiert, vermutlich liegt es daran, dass ich so vieles kann, weil Frauchen immer so mit mir gearbeitet hat, dass ich im Ansatz der Übung nicht viele Fehler machen konnte, außerdem durfte ich innerhalb der Shaping Technik und Konzeptlernen viel ausprobieren und nicht nur das Training hilft mir, viele Übungen halfen und helfen mir, mich gut zu fühlen, gelenkig zu sein. 

Meine innere Haltung, Durchsetzungsvermögen (zu weilen etwas eigen) und nicht aufgeben, auch wenn man zu scheitern droht, statt dessen vehement dran bleiben, das habe ich vermutlich von meinem Terrier Vorfahren, dem weißen Terrier, der leider nicht mehr existiert, geerbt.

…..und zu guter Letzt: 

VERSPRÜHE DEIN CHARISMA:

Hunde leben für den Moment. Sei auch du charismatisch, indem du nirgendwo anders sein möchtest, als dort, wo du in dem Moment bist.

Bis wir uns wiedersehen, bin ich 1 Jahr älter, (es war ein tolles Jahr und ich hoffe sehr, ich werden noch vieellleee Jahre Geburtstag feiern können), bleib bitte mopsfidel und bostongesund.

Deine Lena Lustig

Der Puppy Blues

Die Lena Lustig Kolumne

Sobald ich mein Frauchen anschaue, dann fällt mir etwas zum Stichwort: Puppy Blues ein. Der Puppy Blues, wenn die Tage einfach zu kurz und die Nächte zu lang sind, dann erzählen Augenringe die Geschichte dazu, wobei bei meinem Frauchen der Puppy Blues nicht zum Tragen kommt, dem macht sie einen Strich zu die Rechnung.

Doch wie geht man um, mit den Puppy Blues, wenn es einen trifft?

Hierzu fallen mir so einige Ideen ein.

Den Fokus umlenken!  

Anstatt der Welpe hat schon wieder ins Haus gepinkelt, der Welpe will schon wieder nachts um 3 Uhr nach draußen, der Welpe ist schon wieder nicht schläfrig (hierbei fragt sich Frauchen immer, wie das funktionieren soll, wir erwachsenen Hunde kommen auf 20 Stunden mit schlafen, dösen und Nickerchen machen, die Welpen scheinen das überhaupt nicht ernst zu nehmen, dass man als Hund seine 20 Stunden schlafen, dösen usw. in Anspruch nimmt), der Welpe hat…..der Welpe macht…der Welpe macht nicht….der Welpe kann nicht…. man kann über alles frustriert und genervt sein. 

Auf der anderen Seite hat man die Möglichkeit den Welpen einfach als das anzusehen was er ist: Ein Welpe.

Ein Welpe, der neugierig seine Welt erkundet, ein Welpe, der viel zu entdecken hat, für ihn ist schließlich alles neu und spannend. 

Ein Welpe, der mit dem Zahnwechsel ein großes Thema hat. Ein Welpe, der mit Wachsen, auf physische und psychische Weise sehr viel zu tun hat. Ein Welpe, der viel Freude und Spaß mit ins Haus bringt. Ein Welpe der tapsig die Welt erobert und immer wenn Frauchen unseren Welpen nachts um 5 Uhr rausholt, weil er dann etwas Dringendes zu erledigen hat, schleckt er hocherfreut das Ohr von Frauchen ab, weil sie ihn strahlend hochhebt und ihn liebevoll anspricht, er hingegen tut so, als hätten er sie gefühlte 5 Jahre nicht gesehen, dann höre ich Frauchen lachen und das Aufstehen um 5 Uhr geht mit Lachen wirklich besser.

Es macht Sinn, wenn man seinen Fokus umlenkt und sich auf das Liebevolle, das Heitere, das Gute konzentriert, so hat man gar keine Chance negativ zu denken.

Hier im Hause Freudenberger ist das so, der Fokus wird im Ansatz umgelenkt, hilfreich hierbei ist Herrchen, der ausgeglichen ist und die Gemütlichkeit, auch wenn es stressig wird, stets wahren kann.

Natürlich gebe ich zu, ist Herr Welpe ab und an anstrengend, dennoch machen sich Frauchen und Herrchen immer wieder bewußt, wie schnell die Welpenzeit, das tapsige Laufen, das etwas ungelenke, dafür um so lustigere Spielen, die Neugier und die Freude an allem, das Aufnehmen und Aufsaugen der Umwelt, wie schnell doch das alles vorbei ist.

Herr Welpe ist besonders optimistisch, da haben wir sehr viel Glück gehabt, sagt Frauchen, nicht alle Welpen seien so davon überzeugt, das die Welt nur Gutes für sie bereit hält.

Wenn der Puppy Blues sehr heftig eintritt, sollte man Freunde oder Bekannte fragen, ob sie mal zwei Stunden den Welpen hüten können, damit man mal durchschnaufen kann.

Wichtig in der Welpenzeit und dazu kann ich von ganzem Herzen raten: Sei praktisch und nicht schick unterwegs! 

Ein wichtiger Lehrsatz, der nicht nur die Kleidungswahl, sondern insbesondere (und das kann wirklich bei Überforderung im Vorfeld helfen, so das man erst gar nicht auf diese Art und Weise überfordert sein wird) deine Möbel betreffend.

Der Welpe wird viel ankauen, abnagen und eventuell einiges mit seinen Zähnen kaputt machen, konkret bedeutet das: Lieblingsstühle aus Holz, Mobiliar aus Holz und alles was den kleinen, spitzen Zähnen zum Opfer fallen kann, entweder für die Welpe- und Junghundezeit raus aus dem Raum, in dem du mit deinem Welpen verweilst oder du suchst dir mit dem Welpen einen anderen Raum oder du hast dich an Holz satt gesehen und gehst shoppen und kaufst Möbel aus einem anderen Material, doch auch hier Vorsicht, bei uns wurde schon das ein oder andere Material durch den ein oder anderen Welpen kreativ bearbeitet und hat nun in der Sammlung: Kunstwerke von Welpe A. seinen Platz gefunden.

Die Tage vergehen, an denen es sehr anstrengend ist und ich möchte dir an dieser Stelle keine Hoffnung machen, denn es wird nie wieder so sein, wir vor dem Einzug von deinem Welpen, es wird nämlich viel, viel besser sein, denn du wirst dir nie wieder ein Leben ohne deinen neuen vierbeinigen Freund vorstellen können und du willst es dir auch gar nicht vorstellen können. 

Hier eine Auflistung, die dir helfen kann, den Puppy Blues gut zu meistern.

  1. Es ist völlig ok, Angst zu haben,  Angst zu haben etwas falsch zu machen. Du wirst Dich fragen, ob du alles richtig machst, ob alles in Ordnung ist oder ob der Welpe alles hat, was er braucht. Ob das Timing stimmt, ob die Übungen angepasst sind und ob es nicht zu viel und auch nicht zu wenig ist, was du mit deinem Welpen unternimmst.

Du bist in einer Situation außerhalb deiner Komfortzone,     alles hat sich verändert. Es wird auch ein Umgehen mit Gefühlen, die sich dazu einstellen gefordert. 

Bei Unklarheiten kannst du dich auch an deinen Züchter wenden, Züchter kennen ihre Rasse und geben sehr gerne Ratschläge und Hilfestellung. 

Hilfreich kann es auch sein, mit Freunden zu sprechen, die Hunde haben, sie werden dir berichten, wie die Zeit bei ihnen war, wie es bei ihnen lief, was ihnen und ihrem Welpen half, so kommen neue Perspektiven ins Spiel und du kannst schauen, ob diese zu dir und zu deinem Welpen passen.

Frauchen hat es sehr geholfen sich bei einem englischen Trainer-Duo umzuschauen und viele online Kurse mitzumachen, das half ihr zusätzliche Idee zu bekommen, alt Bekanntes neu zu entdecken, sich zu erinnern und Sicherheit in der Welpenzeit zu erlangen.

Denke daran, die Welpenzeit geht zu Ende (für manche Hundebesitzer viel zu schnell). Euer Timing und Zusammenleben wird stimmen und deine Welt wird wieder den Normalzustand erlangen.

Wenn es gar nicht geht, gib dir etwas Zeit. 

Versuche eine gute Welpen-Tagesstätte zu finden (am besten bereits vor der Anschaffung des Welpen). 

Du wirst dich sehr freuen, entspannt, voller Tatendrang und mit Liebe deinen Welpen wieder dort abholen zu dürfen.

Denke stets daran, dein Welpe ist ein Welpe. Er ist nicht unartig, ungezogen oder schwierig, wenn du ihn für etwas bestrafst, bestrafst du ihn dafür, dass dein Timing miserabel war, also gehe von vorne herein den Weg der positiven Verstärkung. 

Dein Welpe versucht sich neu einzufinden. Er braucht Zeit und Geduld und vor allem benötigt er deine Liebe. Jeder Welpe kommt mit einem imaginären Konto zu dir. Du kannst auf das Konto einzahlen, indem du viel Zeit mit ihm verbringst, ihm vertrauensvoll sein neues Leben zeigst und ihn darauf vorbereitest, ihn lobst und ihm immer wohlwollend zu jeder Uhrzeit (auch nachts um 4 Uhr) entgegen trittst. 

Indem du hinterfragst, was er braucht, was nun ansteht, welche Veränderung er durchmacht.  

Beobachte ihn, frage um Hilfe, wenn du das oder jenes nicht deuten kannst. Zahle auf sein Konto ein, indem du ihn liebevoll, respektvoll und mit ihm den Weg der positiven Verstärkung gehst. 

Das Training, die Zeit und Energie die du aufbringst, bilden die Grundlage für ein gefülltes Konto und ein Leben im Überfluss, im Überfluss ein glückliches, gemeinsames Zusammenleben betreffend.

Das Allerwichtigste:

Achte auf dein Bauchgefühl! Es weißt Dir den Weg und höre nur auf andere, wenn es deinem Bauchgefühl entspricht und wenn es auf deinen Welpen zutrifft, denn trainiere DEINEN Welpen. Jeder Welpe, jeder Hund ist ein Individuum, stülpe ihm nichts über, weil es in Büchern steht oder weil der Bruder deines Welpen das oder jenes bereits kann oder weil es dir auf dem Hundeplatz so gesagt wurde.

Trainiere immer den Hund mit all seinen individuellen Eigenschaften, der vor dir sitzt, steht oder liegt.

Ich wünsche euch von Herzen ein prall gefülltes Konto, das immer im plus ist, das auf Liebe, Achtsamkeit, Respekt, Güte, gutes Timing, Gesundheit und Weitsicht aufgebaut ist.

Bleib bitte mopsfidel und Boston gesund.

Deine Lena Lustig und das tierisch-zufrieden Rudel

Ein Loch ist im Eimer

Die Lena Lustig Kolumne für DVG HundeSport

Ein Loch ist im Eimer, das nicht mit Stroh oder anderen Dingen gestopft werden sollte, denn auf das Loch in meinem Eimer bin ich stolz und es wurde durch viel Fleiß erarbeitet. Ich bin der Meinung, dass jeder Hund einen Eimer mit einem riesengroßen Loch haben sollte.

Warum ich das denke? Ich erkläre es dir.

Len

Unsere Trainerin sagte immer zu Frauchen: Du musst in Situationen denken, wenn du an das Hundetraining denkst. Mit diesem Gedanken konnten sie etwas anfangen, doch bildlich gab es zu viele Situationen, die sie sich vorstellen konnte, deshalb fingen wir an mit anderen Bildern zu arbeiten, um genau zu sein, sie hat das Ganze auf ein Bild reduziert, um das Geschehen möglichst konzentriert anzusehen, nämlich in Form und in Abbild eines Eimers.

Jeder Hund hat einen imaginären Eimer. In diesen Eimer füllt der Hund viele Dinge, tolle, als auch weniger schöne Dinge. Um einige Beispiele zu nennen: Angst, Stress, einen Cocktail aus Hormonen, die zum Beispiel durch Streicheln, Sport usw. ausgelöst werden.

Der Eimer füllt sich stetig, wenn jetzt nun einer meiner verbeinigen Freunde keine Gelegenheit hat, den Eimer mit Inhalt zu leeren oder die Füllhöhe wieder absinken zu lassen und der Eimer gegebenenfalls (noch) kein Loch hat, weil mein vierbeiniger Freund einfach nicht zur Ruhe kommt und der Pegel ständig steigt, dann läuft der Eimer über.

Der Eimer kippt um und läuft mit all dem Inhalt aus. Ein unschönes Bild und die Reaktionen, die erfolgen kennen alle Menschen von ihren Hunden.

Der Hund macht Sachen, die er noch nieeee gemacht hat. Er pöppelt an der Leine, schießt in die Leine, bellt Fahrradfahrer, Jogger, und andere Hunde an. Er zwickt seinen besten Freund, rennt dem Jogger hinterher usw. die Liste kann man mit vielen  Situationen auffüllen und fortsetzen.

Wie kann man nun meinen Freunden helfen, ihre Eimer erst gar nicht randvoll werden zu lassen oder wie gelingt es ihnen ein Loch in die Eimer reinzubohren, damit das Angestaute sofort wieder abfließen kann?

Indem man von Beginn an sinnvoll trainiert, indem man sie lehrt, dass Ruhe der Schlüssel zu allem ist. Wenn man Ruhe lernen soll, muss man auch die Möglichkeit haben, sich körperlich zu betätigen und sollte, rennen, schnüffeln und einige lustige Spiele (Trainingseinheiten) im Laufe eines Tages absolvieren dürfen.

Wenn wir zu einem Turnier fahren oder zur einer Ausstellung gebracht werden, darf unser Mensch die Situationen, die auf uns einwirken, managen.

Hier kann man sich immer fragen, wo wird der Hund auf der Veranstaltung untergebracht, bis er an der Reihe ist? In einer Box, wartend auf seiner Decke usw. oder hat Frauchen ein Zelt dabei oder einen mobilen Hundezaun, wartet mein Freund, sofern es die Wetterbedingung zulässt, im Auto?

Weiterhin sollte sich der Besitzer fragen: Wie bringe ich meinen Hund durch die Menge zu unserem Aufenthaltsbereich? Welchen Eingang wähle ich usw.

Frauchen läuft die Wege an Messeveranstaltungen oftmals alleine. Sie plant, was zu tun ist, wenn wir aus dem Auto kommen und ins Messegelände gebracht werden. Wo kommen wir eventuell in Schwierigkeiten und welche Hilfe ist in der Situation eine echte Hilfe für uns. 

In Situationen, in denen viele Menschen, Hunde, Geräusche Gerüche, viele Reize einwirken, kann sich der Eimer schon mal recht schnell füllen und da man meist eine längere Zeit an diesem Ort verbringt, sollten wir die Chance haben, dass der Eimer nicht zum Überlaufen kommt. 

Die Chance haben wir dann, wenn unser Mensch uns gut vorbereitet und gegebenenfalls auf Rituale zurück greift, die wir bereits gelernt haben.

Wenn wir Übungen lernen und diese in reizüberflutenden Situationen zeigen sollen, dann macht es Sinn, diese erstmal in einer reizarmen Umgebung zu lernen. Peu à peu können wir es dann leisten, mit stärkeren und „stressigeren“ Reizen umzugehen.

Da meine Freunde auf Grund der Rassenvielfalt, jedoch auch auf Grund dessen, wie alt oder jung sie sind, was trainiert wurde und wie die Frustrationstoleranz im Allgemeinen ist, unterschiedliche Eimer (große, mittlere, kleine Eimer, ein großes Loch, winzige Löchlein oder verstopfte Löcher im Eimer haben usw.) mit sich führen, sollte sein Mensch wissen, wie in etwa der Pegelstand ist und frühzeitig reagieren, um den Pegel nicht in die Höhe schnellen zu lassen.

Zu den antrainierten Ruheübungen kann es helfen uns einen gefüllten Kong (eventuell mit gefrorenem Inhalt) eine Schleckmatte, einen Schnüffelteppich oder etwas zum Kauen zu geben.

Kauen, eine mit Futter bestrichene Matte abzulecken, schnüffeln beruhigt und es hilft über die ein oder andere Situation hinweg, hilfreich ist jedoch auch hier, dass wir mit dem Gegenstand etwas anfangen können. 

Ich erinnere mich noch gut daran, dass meine Freundin Anneliese weder Geduld noch Lust hatte sich mit einem Kong zu beschäftigen, Frauchen sagte immer, Anneliese hätte einfach keine Zeit dafür. Die Schleckmatte hingegen mag Anneliese sehr gerne. Ich mag beides, so wie alle anderen bei uns im Rudel.

Da das Autofahren für manch einen Vierbeiner ein Thema war und Frauchen nicht wollte, dass Stress entsteht und dadurch mein Rudelmitglied quietschend und fiepend im Auto sitzt, hat sie das mit der Schleckmatte stetig und immer wieder trainiert, so dass jetzt angenehme Stille und Ruhe im Auto herrscht, so können wir alle entspannt auf einem Turnier ankomme, selbst mein Kumpel Friedel Fröhlich hat dies in all den Jahren gelernt und er ist Meister im Minnesang. (Eine andere Tonlage und ein anderes Musikgenre wäre uns allen lieber ;))

Doch jetzt nochmal zurück zu dem großen Loch in meinem Eimer.

Wieso ist es denn so groß? Es ist deshalb so groß, damit erst gar kein Pegel ansteigen kann. Ich habe im Laufe der Zeit, durch kontinuierliches Training (Entspannung im Wechsel mit Tricktraining, DogDancing, Balance- als auch propriozeptives Training) gelernt, mich schnell wieder zu entspannen, wenn mich etwas geärgert oder aufgeregt hat. 

Mir haben Übungen / Tricks, die ich zuerst im ruhigen Raum, (meist im Haus) gelernt habe und die dann in andere Situation (ein Radfahrer fährt an mir vorbei) weiter gefestigt und abgefragt wurden, sehr geholfen. In dem Moment, in dem ich etwas nicht meistern konnte, baute mein Frauchen erneut Distanz zu dem auf, was mir ein Problem verursacht hatte oder sie fragte etwas anders ab oder beide Techniken kamen zum Einsatz.

Ich habe gelernt, dass meine Übungen generalisiert werden können.

Im Laufe der Zeit durch das Tricktraining, durch Entspannungsübungen durch meistern von Alltagssituationen, wurde der Eimer immer größer, so dass deutlich „mehr“ an Inhalt reinpasst, ohne das der Pegel stieg, parallel dazu vergrößerte ich mein Loch, so dass ich nun einen nahezu perfekten Eimer mit mir herum trage. 

Ich habe mir meinem Eimer bunt gedacht, das ist viel schöner anzusehen.

In Situationen, in denen mein Eimer nicht das ist, was er sein sollte, hilft mir Frauchen, indem sie vorab managt wie und wo ich ihre Hilfe benötige, so nimmt sie mich zum Beispiel auf den Arm, wenn es auf einem Messeturnier mal zu einem Engpass kommt, das hilft mir, damit ich keine Angst vor den Menschenbeinen, die sich auf Messen ziemlich eng tummeln,  haben muss.

Ich wünsche all meinen Freunden dort draußen einen farbenfrohen und bunten Eimer denn: „Leben ist das mit der Freude und Farbe. Nicht das mit dem Ärger und dem Grau.“

Mach es dir bunt und male deinen Eimer an, vor allen Dingen bringe ihn immer auf den Pegelstand, bei dem du dich wohlfühlst und erinnere dein Frauchen und Herrchen daran, wenn das mal nicht der Fall sein sollte, denn unsere zweibeinigen Begleiter dürfen und müssen noch viel über uns lernen.

Bis wir uns wiedersehen, bleib bitte mopsfidel und bostongesund.

Alles Liebe 

Deine Lena Lustig mit dem tierisch-zufrieden Rudel.

EOC (Europameisterschaft) in Stuttgart.

Ich bin immer noch am Hüpfen vor Freude.

Sofina und ich haben an der VDH Qualifikation zur FCI-EOC, die in Stuttgart im Nov. 2022 stattfinden wird, teilgenommen. Wir ertanzten uns Platz 2 (HTM) und haben uns dadurch das Ticket für die EOC gesichert. Mein Herz hüpf. Ich freue mich so.

Lieben Dank an alle für den fantastischen Tag.Hier noch das Video

https://youtu.be/wStj8-JRF7g

Das neue Bild

Hier ist es, das neue Bild. Jetzt sind alle wieder vereint auf einem Bild. In der Hoffnung, dass nun alle Vierbeiner erstmal bei uns bleiben, denn bei uns „unten“ sind es Plätze Mitten im Herzen und fürs Leben.

Die Lena Lustig Kolumne

Lena Lustig bekannt durch das Dogdancing in Funk und Fernsehen, das wäre so fantastisch. Vielleicht werde ich, Lena Lustig, in diesem Zusammenhang auch noch berühmt. Ich war am 24.11. 2021 mit Frauchen zur live Sendung in Frankfurt bei: Hallo Hessen im HR Fernsehen eingeladen, dort haben wir unseren Lieblingssport: Dogdancing und zwar live den Zuschauern und den Menschen im Studio näher gebracht. 

Wir waren insgesamt sechs Stunden vor Ort. Zunächst durfte ich im warmen Auto bleiben, bis Frauchen unsere Treppen, unsere Balance Igel und was wir sonst noch alles im Gepäck mit haben ins Studio gebracht hatten bzw. bringen lies. Anneke hatte eine sehr nette Begleitperson vom Hallo Hessen Team, normalweise schleift Frauchen ihre Requisiten immer selbst mit herum, schleifen trifft es, weil sie oft meckert, dass das Auto zu klein, die Requisiten zu groß usw. ist, etwas unsortiert läuft sie oft die Wege dreinmal, aber eigentlich hat sie keinen Grund dazu, denn selbst die Messeturniere sind so super organisiert, dass sie nur wenige Meter unsere Requisiten zum DogDancing Ring tragen oder schieben muss. 

Die nächste Requisiten soll trotzdem wieder kleiner werden, das kann ich schon mal verraten.

Unsere Begleitperson, ein wirklich toller Hundefantiker und ich waren sofort Freunden, denn er erzählte uns, dass er darüber nachdenkt einen vierbeinigen Freund und zwar eine französischen Bulldogge bei sich einziehen zu lassen. Ich konnte jedoch so gut punkten, dass er ins Schwanken kam und Frauchen mehrfach fragte, wie denn ein Boston Terrier so vom Charakter ist, da kam Frauchen natürlich nicht mehr aus dem Schwärmen raus, doch das musste sie, denn vor uns lag viel, was wir noch zu erledigen hatten.

Wir bekamen unser Gepäck in den für uns Vorbereiteten  Aufenthaltsraum gebracht. Dort durften wir warten, bis es mit dem nächsten Programmpunkt weiterging.

Wir wurden kurze Zeit später von dort abgeholt und durften zum erstmal das Studio betreten und was war das aufregend. Es waren so viele Lichter, Kameras, Fernseher und Menschen dort. Jeder wollte mich streicheln und jeder freut sich über mich. Der Kameramann stand stets neben mir und wollte mich gar nicht mehr loslassen. Ihr merkt schon, beim Fernsehen ist es wichtig Hunde mitzunehmen, die mit Menschen besonders freundlich sind, dass kann ich, es ist einer meiner besten Eigenschaften.

Mit uns wurde dann geprobt, wobei ich noch auf dem Schoß von Furchen warten durfte, es wurde alles besprochen und dann kam eine Stellvertreterin für die Moderatorin hinzu. Jetzt konnten wir auch die Fläche sehen, auf der wir dann unsere Sherlock Choreographie tanzen durften.

Der Boden war rutschig und die Fläche um die Treppe (ein Teil meiner Sherlock Requisiten) war ca 1/2 Meter.

Frauchen rauschte der Kopf, in Windeseile musste sie gedanklich meine Choreografie umstellen und auf den rutschigen Boden und die kleine Fläche anpassen, so fielen alle Laufwege weg und die Sprünge ebenfalls, die Musik war allerdings so lange geplant wie wir diese auch auf DogDancing Turnieren zur Choreographie mit unseren Laufwegen und Sprüngen anspielen lassen, knapp 4 Minuten.

Ich merkte, das Frauchen etwas ins Schwitzen kam, da sie sich aber noch auf das Interview, das anschließend erfolgte, konzentrieren musste, dann das war Teil der Vorbesprechung, musste sie sich erstmal Rede und Antwort stehen.

Es wurde im Schnellverfahren alles durchgesprochen. Alle, die wir vor Ort im Studio trafen, waren ausgesprochen hundelieb, sehr zuvorkommend und halfen uns, wo sie nur konnten, auch wenn alles sehr engmaschig und zeitlich flott von statten ging.

Nach den Besprechungen durfte Frauchen in die Maske. Die Haare durften nicht gestylt werden, da das durch die Corona Maßnahmen nicht ging, dafür hatte sich Frauchen jedoch bereits im Vorfeld etwas überlegt. Sie trug ihre nicht zu verrutschende und wirklich gut sitzende Sherlock Frisur, die sich beim Tanzen schon mehrfach bewährt hat.

Nachdem Frauchen in der Maske fertig war, ging es nochmal für ein paar Minuten in den Aufenthaltssaum. Ich legte mich etwas hin. Das hätte Frauchen auch besser gemacht, denn sie war nervös. Ich habe sie erwischt, dass alle dort herum liegenden Gummibärchen von ihr aufgegessen wurden, außerdem tanzte sie immer wieder den Ablauf der veränderten, angepassten Choreografie. Na ja, nervös darf man bei solch einem ungewöhnlichem, schönen Auftritt schon mal sein. 

10 Minuten später ging die Tür von unserem Aufenthaltsraum auf und unsere Moderatorin Leonie Koch betrat den Raum.

Frauchen und Frau Koch haben viel miteinander gesprochen und noch mehr gelacht, irgendwie ging es auch um mich. Die Chemie stimmte auf jeden Fall, was mir ein beruhigendes Gefühl vermittelte.

Nachdem sie sich besprochen hatten, ging es nun los.

Ich streckte mich einige male, nachdem ich geweckt wurde und Frauchen schob mir ein paar Wachmacher zu, das ist für mich Wurst mit Käse garniert.

Nun ging es los. Wir trafen im Studio ein, wieder wurde ich herzlich begrüßt, von vielen Händen gehalten und gestreichelt, mir macht das alles nichts, im Gegenteil, es erfreut mich. 

Es wurde runter gezählt, Frauchen schaute zum Regisseur, unser Sherlock Lied ertönte und zack, wir fingen an uns wirbelnd auf kleinem Raum über die Treppe zur Musik zu bewegen.

Die Musik verstummte, Frauchen nahm mich hoch uns setzte sich neben die Moderatorin, ich durfte auf ihrem Schoß platz nehmen und Frauchen beantworte die Fragen, es drehte sich alles rund um das Thema DogDancing. Ich konnte mich entspannen, denn ich weiß, das sie über ihr Lieblingsthema immer etwas und meist viel zu berichten hat. Ich hörte auch das meine Rudelkollegen: Friedel Fröhlich, Sofina Sonnenschein und Anneliese Gesprächsthema waren und darüber berichtet wurde, das Frauchen mit Sofina Sonnenschein im Team Germany mit weiteren fantastischen Mensch-Hunde-Teams, ihrer tollen und lieben Teamchefin und helfenden Begleitpersonen zur WM nach Paris 2022 reisen wird, worüber sie sich sehr freut. Natürlich kam auch das Thema: Tricktrainig auf, denn Tricks sind nun mal wichtig und bilden insbesondere in der Klasse Freestyle die Grundlagen in unserem Sport. Da man Tricks viel besser zeigen, als erklären kann, durfte ich dann nochmal zeigen, wie man eine Blume festhält, den Trick: Verbeugen und ein Stehen auf der Hinterhand lernt, sowie das Balancieren auf dem Hundeknochen einüben kann, da war ich natürlich mit Feuereifer dabei, denn Tricks sind meine große Leidenschaft.

Da die Sendung live um 16 Uhr und nochmal live um 17 Uhr ausgestrahlt wird, waren wir um 17 Uhr nochmal dran. Wir tanzten den zweiten Teil unserer Sherlock Choreografie und Frauchen sprach erneut mit der ausgesprochen netten Moderatorin, die uns immer unterstützend entgegen kam, dann war alles auch schon vorbei. Im Nachhinein geht es immer zu schnell, doch das fantastische Erlebnis behalten wir im Herzen.

Der Tag war einfach toll. Die Menschen um uns herum gaben uns stets das Gefühl, dass sie mit uns gehen und uns durch die unbekannte Situation liebevoll begleiten.

Vom Techniker bis hin zum Kameramann, von der Dame in der Maske bis hin zur Moderatorin, dank ihnen hatten wir ein wirklich tollen Tag und ein schönes Erlebnis und wir würden noch ein weiters mal ohne zögern hinfahren und über unseren Lieblingssport: Dogdancing aus dem Herzen sprechen, tanzen und einige Tricks zeigen.

Bleib bitte mopsfidel und bostongesund. Viele Grüße aus dem tierisch-zufrieden Rudel sendet Deine Lena Lustig.

Fotos: Kati Matzke

Offenstallplatz

Offenstall in 64683 Einhausen für ein Beistellpferd für unseren 25 jährigen Wallach gesucht.

Stall mit Paddock

Wir suchen ein sehr braves „Renternpferd“ für unseren Tinker Flynn, (Flynn ein schwarzer Tinker, 25 Jahre) da unser Tinkerschecke Frodo leider verstarb.

Was wir dem neuen Freund bieten:

Sehr viel Platz im Sommer, (Sommerweide umfasst 3 Hektar) sowie einen festen Stall, in dem 24 Stunden Heu zur Verfügung steht.  (Einblicke siehe Video)

Die Pferde können durch ein Fressgitter drinnen, als auch draußen (der Platz vor dem Heulager /Fressgitter ist überdacht) 24 Stunden am Tag ihr Heu fressen.

Ein Sandpaddock im Anschluß an den Offenstall ist vorhanden (siehe Foto oben).

Die Weide wird von uns ab Apri/ Mai bis November (je nach Wetterlage) genutzt.

Morgens gehen die Pferd (während der Weidezeit) auf die Koppel und abends kommen sie wieder in den Offenstall.

Die Pferde werden jeden Tag gefüttert (Müsli, Mash, usw. nach Wunsch), das Wasser frisch aufgefüllt.

Das Paddock wird jeden Tag gesäubert.

Wir bieten kein Stroh, lediglich Heu.

Stallarbeiten fallen nicht an.

Was wir suchen:

Einen älteren, (15 Jahre plus am liebsten braunen) sehr verträglichen, lieben Warmblut Wallach (keine Stute), der nicht mehr geritten wird.

Er muss unbedingt unbeschlagen sein.

Ebenfalls ein Rentnerpferd (damit unser Pferd nicht stundenlang durch Reiten, spazieren gehen oder Training wieder alleine ist)

Wir suchen kein Pferd zum Kaufen oder zur Übernahme, falls unser Pferd verstirbt, wir hoffen er bleibt noch recht lange, wird der Stallbetrieb eingestellt, daher muss Ihr Pferd, wenn dies irgendwann der Fall ist, wieder in ein neues Domizil umziehen. Ich erwähne dies ausdrücklich an dieser Stellen, damit das von vornherein verständlich ist.

Da der Stall direkt an unserem Haus liegt, bitte wir um Verständnis, dass 2 Stunden pro Tag (Uhrzeit ist festgelegt) kein Besuch (Ausnahme ist natürlich ein Notfall) stattfindet.

Ein Teil von der Weide

In dem unten eingefügten  Video sieht bekommt man einen Einblick in den Stall, bitte beachten: ERST AB MINUTE 4:08. Das Gelände, dass man zuvor sieht, war der frühere Stall. AB MINUTE VIER SIEHT MAN AUCH DIE FRESSGITTER UND DIE ÜBERDACHUNG.

Kosten pro Monat: 180 Euro

Bei Interesse senden Sie mir bitte mit genauer Beschreibung Ihres Pferdes und Ihrer Vorstellung eine email an: info@tierisch-zufrieden.de  

Vielen Dank. Wir freuen uns. 

https://youtu.be/x9AMHg9fn1U

Welpentraining

Hallo, eure Lena Lustig hat Neuigkeiten für euch.

Wir haben ein neues Rudelmitglied im tierisch-zufrieden Rudel. Sie trägt das kleine, kurze Schwarze, pffff…. soll beim Tanzen, als auch prinzipiell im Leben, immer gut ankommen, man sei immer schick damit.

Derzeit tanzt sie jedoch noch nicht, sie ist noch viel zu jung, doch beginnen wir von vorne.

Ihr Name ist Anneliese. Die Namensgebung ist gut so, denn Nomen est Omen und da wir hier kurz über den Namen Samba nachdachten, bin ich froh, dass der Name Anneliese sich durchgesetzt hat, denn mehr Temperament braucht es nicht und mit dem Namen Samba wäre sie vermutlich die Wände hoch getanzt.

Anneliese ist nun bald 16 Wochen alt und ein Mudi, kaum zuhause eingezogen darf Anneliese erstmal Ruhe lernen, denn Ruhe ist die Königin aller Tricks und aller Alltagsdisziplinen. Hierzu wurde ihr von Beginn an die Kennelbox beigebracht. In den ersten Wochen bei uns zuhause haben wir (Frauchen und ich) bei ihr im Welpenauslauf, den wir extra für sie zur Eingewöhnung hergerichtet haben, übernachtet (damals konnte sie noch nicht in der Kennelbox schlafen) und damit sie die Box irgendwann ganz toll findet, stand diese im Welpenauslauf.

Tag für Tag wurde sie mit der Kennelbox vertraut gemacht und so gab es immer viele Leckerchen beim Betreten der Box, die Boxentür blieb offen und wurde nur für Sekunden geschlossen, sobald sie in der Box war und gleich wieder geöffnet. Die Kennelbox ist wichtig, damit sie sicher im Auto mitfahren kann  damit sie in Umgebungen, die laut und in der viele Personen und Hunde auf einem Platz sind und sich viele Düfte sammeln können (Turnier, Messen und co.) einen sicherer Rückzugsort hat.

Das Allerwichtigste hierbei ist, dass Ruhe und Entspannung für sie in ihrer Box mit eine großen Selbstverständlichkeit einher gehen.

Mittlerweile kann sie schon ganz oft und ganz lange sehr entspannt in ihrer Box schlafen, dösen und sich ausruhen.

Das Ruhen in der Kennelbox ist jedoch nicht die einzige „Königinnen-Ruhe-Disziplin.“

Anneliese lernte jeden Tag von Beginn an, sich mit Hilfe eines Leckerchen hinlegen zu können. (Das Wortsignal wird erst später eingeführt.) 

Das Hinlegen in vielen Situationen ist ebenfalls eine königliche Ruheübung, denn Anneliese darf mit uns über einen Fahrradweg zu ihrer Lieblingsstrecke (entlang eines Flusses) laufen, sobald Fahrräder kommen, dürfe wir Hunde uns höflich und ruhig am Seitenrand ins Platz legen, bis die Fahrradfahrer uns passiert haben, dann geht es lustig, fröhlich und flott zum Fluß, in dem wir uns im Sommer oft abkühlen dürfen.

Anneliese darf zu ihren Ruheübungen natürlich auch ein paar Rennspiele machen, damit sie sich austoben kann, so lernt sie durch die Beine laufen, (das gibt später mal eine oder mehrere Slalomvarianten) um Frauchen herum zu rennen und Übungen, die das Selbstbewusstsein stärken, indem der Übungsaufbau sehr klar und eindeutig ist, so dass sie keine Fehler machen kann.

Sie darf zum Bespiel das Heranlaufen zum Mensch entdecken.

Hierbei rollt man ein Leckerchen über den Boden. Anneliese läuft dem Leckerchen hinterher, Frauchen dreht sich direkt in die Laufrichtung von Anneliese und steht mit geöffneten Beinen da (das Gesicht ist zum Hund gewandt) und rollt das nächste Leckerchen wieder durch die geöffneten Beine, so dass Anneliese dem Leckerchen erneut folgt. Frauchen dreht sich immer in Laufrichtung von Anneliese und setzt das Spiel, die Übung, so fort.

Anneliese hat auch noch ein weiters Lieblings-Ruhe-Spiel, das Liegen auf einer Decke, in einem Körbchen oder sonst einem Platz.

Ähnlich wie in der Platz Übung für draußen, werden hier auch viele Leckerchen für das Üben auf der Decke verwendet.

Frauchen nimmt dann das Leckerchen und legt es vor Anneliese auf die Decke, wenn sie nach vorne schnappt wie ein Krokodil, wird das Leckern versteckt bzw. mit der Hand abgedeckt. Anneliese hat sehr schnell herausgefunden, dass, sobald sie Ruhe bewahrt oder sich sogar mit dem Kopf / Blick vom Futter abwendet oder etwas von dem Fressen abrückt, sie blitzschnell das Leckerchen fressen darf. Frauchen sagt, das sei wichtig für eine gewisse Impulskontrolle. Mit uns eingesessenen und trainierten Hunden spielt Frauchen diese Übungen oft zwischendurch. Es macht uns einfach viel Spaß diese Übungen zu spielen, was man schon kann, beflügelt das Selbstvertrauen immer aufs Neue und oft entwickeln sich dann daraus wieder kreative Idee, so half mein Selbstbewußtsein bereits häufig beim Gestalten und Ausbauen einer neuen Choreografie, denn ich baue mal hier und mal da einen Trick ein, den Frauchen so gar nicht an der Stelle eingesetzt oder auch gar nicht dran gedacht hätte. Meine Ideen werden ganz oft aufgegriffen, denn das, was von mir kommt ist einfacher für mich umzusetzen, dass ich überhaupt kreativ bin, kommt vom Shaping Training und weil immer wieder ganz einfache Übungen, die wir bereits als Welpe gelernt haben, aufgegriffen werden, wie zum Beispiel diese Spiele und Übungen, die das Selbstbewußtsein stärken, sobald man etwas kann, stärkt sich das Selbstbewußtsein immer wieder aufs Neue, daher machen wir auch neue Dinge, Tricks und Kombinationen mit großem Optimismus. 

Anneliese darf zwischen den Übungen oft mit einem anderen Welpen spielen und mit älteren Hunden aus dem Bekanntenkreis spazieren gehen, denn neue Freundschaften mit Hunden als auch mit Menschen sind wichtig für sie.

Sei gespannt wie es hier weitergeht und was wir dir demnächst vom tierisch-zufrieden Rudel berichten.

Bis dahin bleib bostonfidel und mopsgesund.

Deine Lena Lustig

Wo der Bartel den Most holt, Rückruf

„Wo der Bartel den Most holt“ oder auch das Spannende am Rückruf. 

„Wo der Bartel den Most holt“ ist in unserem Raum (zwischen Heidelberg und Frankfurt) eine Redewendung und bedeutet, dass man jemandem unmissverständlich klarmachen möchte, wo es langgeht. 

Das erlebt schon mal gerne der ein oder andere stolzer Hundebesitzer, auch wenn meine Hundekollegen die allerbesten und eigentlich auch sehr wohlerzogen sind.

Häufig gehen nämlich sämtliche meiner Hundekollegen beim Rückruf lieber den „Most holen“ und machen dadurch unmissverständlich klar, dass Zurückkommen zu Frauchen, jetzt überhaupt keine Option sei und man selbst am besten wisse, wo es lang geht.

Wie schafft man es denn, Hunden einen Namen zu geben, auf den sie wirklich folgen, hören, zuhören und dem Mensch Aufmerksamkeit schenken?

Da wir hier in der Vergangenheit bereits häufig einen „Bartl“ im Rudel hatten, geht Frauchen das nun besser an.

Wichtig ist, dass man seinen Welpen nicht ununterbrochen mit seinem Namen beschallt. Es ist wichtig, dass der Welpe seinen Namen mit etwas für sich lohnendem verbindet, deshalb gibt es immer wieder Futter bei Namensnennung, auch das Spielzeug und der körperliche Kontakt (je nach Vorlieben des Hundes, es ist wichtig dass Belohnungen auch eine wirkliche/ echte Belohnung für den Welpen sind und man nicht nur denkt, es könnte eine Belohnung sein.) können zum Einsatz kommen, alles was dem Welpen gut tut.

Wenn man mit dem Rückruf Training beginnt, sollte man kleinschrittig vorgehen. Am Besten ist es die Übung zu beginnen, wenn der Welpe konzentriert und noch aufnahmefähig ist. In dem Moment, in dem der Welpe bereits auf Frauchen zuläuft und los spurtet ist es wichtig, keine Blockade mit dem Körper aufzubauen, stattdessen hilft es sich klein zu machen / in die Hocke zu gehen und oder den Körper gegebenenfalls in Laufrichtung mitzunehmen und nicht frontal den Welpe mit dem Körper unbewusst zu blocken. Der Hundebesitzer sollte eine freudige Stimmung, Spass und gegebenenfalls Bewegung mit einbringen, genau dann, wenn der stolze Welpenbesitzer sich sehr freut, lacht und sich eins, zwei Schritte rückwärts-seitlich weg bewegt, sollte er daran denken, den Welpen nicht mit seinem Namen zu rufen, besser ist es ein Schnalzgeräusch oder ein anderes Wort wie beispielsweise: „Zack-zack“ oder ein: „Hey you“ mit auf den Weg zu geben. 

Wir nennen diese Geräusche und Wörter: „Ankergeräusche, da Frauchen eher lustige Schnalzgeräusche, anstatt Wörter verwendet. Kommt der Welpe vor seinem Frauchen an, so zückt diese ein Leckerli und dann kann der Welpe mit Namen angesprochen werden, während er gefüttert wird. 

Später im Training haben wir dann gelernt, dass: Leeeennaa Lustig hiieerrrrr bedeutet, ich darf kommen, wenn Frauchen jedoch merkt, dass es ein eher schwieriger Tag ist, weil die Hasen in der Sonne sitzen und den Tag genießen, kommen die Schnalzgeräusche immer wieder als Unterstützung und das Leckerchen gibt es dann erst „am Hosenbein“ oder in unmittelbarer Nähe von Frauchen.

Unsere Besitzer können ganz viele tolle Übungen in dieser Art aufbauen. Je mehr Spaß und lustige Übungen man mit den „Ankergeräuschen“ wie schnalzen und co. aufbaut, desto besser. Wichtig ist, genau wie beim Namen aussprechen, dass die Geräusche unbedingt positiv verknüpft sein sollten. Sollten die „Ankergeräusche“ denn mal „verbrannt“ oder verbraucht sein, können diese schneller ausgetauscht werden, dann konditioniert man eben andere Geräusche oder Wörter von Neuem. Sobald der Name verbraucht ist, wird es schwieriger, deshalb hören meine Kollegen auch oftmals besser auf ihre Kosenamen (alle meine Hundefreunde können davon berichten, dass sie einen Kosenamen haben ;).

Unsere Menschen wollen uns Hunden mit dem Namen etwas mitgeben. Wir werden auf etwas festgelegt. Unsere Besitzer zeichnen ein Bild, dass sie in der Vorstellung von der gemeinsamen Zukunft mit dem Welpen/ uns Hunden haben und deshalb sollte man diesen mit bedacht wählen, so zum Beispiel bei unserem Friedel Fröhlich. Friedel Fröhlich wurde nach einem fröhlichen, immer gut gelaunten Bäcker, der voller Tatendrang ist, benannt. Friedel ist in unserer Region ein traditioneller Name. 

Mein Freund und Kumpel Friedel Fröhlich nimmt das irgendwie sehr ernst mit seiner Namensgebung. Er ist der einzige Frühaufsteher im Rudel. Er braucht wenig Schlaf, fröhlich und gut gelaunt ist er voller Tatendrang. Sein Name passt und ist Programm.

Da man mit der Namensgebung das ausspricht, was man in dem anderen sieht, habe auch ich einen tollen Namen bekommen.

Ich wurde nach Lena Mayer-Landrut benannt und dazu gibt es eine kleine Geschichte. Als Jana (ein liebenswerter Bobtail) von Frauchen sich auf die Reise macht und ihr Köfferchen bereits gepackt war und sie es auch nicht hier auf der Erde wieder hätte auspacken können, hatten die beiden (Frauchen und Jana) nochmal ein paar schöne Stunden vor sich. Im TV kam der Eurovision song contest mit der favorisierten Gewinnerin Lena. Frauchen erzählt, dass Jana auf ihrem Schoß lag und sie beide vor dem TV zu Lenas Song „Satellite“ kuschelten, nachdem Lena einen selbstbewußten und fantastischen Auftritt, der ihr den Sieg (nach so vielen Jahren gewann Deutschland) brachte, sagte mein Frauchen, ich nenne den nächsten Hund, der hier einziehen darf: „Lena“ und damit es nie wieder so traurig im Leben wird, wie es jetzt im Moment ist, hänge ich noch ein „Lustig“ hinten dran. So kam ich zu meinen Namen: Lena Lustig und Frauchen sagt, es wäre immer lustig mit mir und der Name Lena würde meinen charmanten Durchsetzungsvermögen sehr entsprechen. Ich war übrigens vor Friedel Fröhlich da ;). Das möchte ich nur mal betont haben.

Da Namen mehr sind als Schall und Rauch sollte man sich deshalb auch immer um das Konditionieren der „Ankergeräusche“ oder „Ankerwörter“ bemühen, sagt Frauchen. Man kann auch folgende Übung dazu machen. Frauchen (oder Herrchen) stellt sich zu einer kleinen Mauer oder zu einer Wand und wirft ein Leckerchen an die Wand oder Mauer, währenddessen sitze oder liege ich neben dem Hosenbein oder in unmittelbarer Nähe von Frauchen. Ich soll nämlich das Leckerchen sehen und gegebenenfalls hören, sobald es von Frauchen gegen eine Bande/ Wand geworfen wird. Ich laufe los und darf mir die Belohnung abholen und nun beginnt die „Ankerschleife“. Ich komme zurück, (Frauchen muss sich zunächst so nah zur Bande stellen, dass das Zurückkommen für uns Vierbeiner sehr einfach ist und wir gar keinen Fehler machen können)  während ich zurück laufe, schnalzt Frauchen mit der Zunge (das ist mein „Ankergeräusch“), so etablieren wir das „Ankergeräusch“ immer wieder im alltäglichen Training.

Sofina Sonnenschein hilft ein kurzes Geräusche bei der ein oder anderen Sequenz auf einem Turnier (je nach dem, welchen Sport man ausübt sind diese in Prüfungen hilfreich, wir sind fleißige und ambitionierte Dogdancer) um die Aufmerksamkeit wieder herzustellen, falls das Publikum sehr mitgeht und Sofina dadurch etwas beeindruckt ist.

Sofina Sonnenschein bekam ihren Namen übrigens auf Grund der  Bedeutung des Namens.

Sofina geht mit rot-weißem Fell als Border Collie Hündin durchs Leben. Ihr Name bedeutet: Der weise flammende Engel. Bei dem Wort: Flamme denkt Frauchen an die Farbe: Rot und…. na ja, ich muss es zugeben, ein Engel ist sie in Prüfungen wahrlich. Sie macht alles, was sie gelernt und wie sie es gelernt hat, aber da Engel auf Erden, wie wir wissen, stets viel zu tun haben, wollte mein Frauchen, dass sie ihre Sonne im Herzen bewahren kann, deshalb bekam der Engel noch ein Sonnenschein angehängt.

Für Anneliese hatte man Frauchen ursprünglich viele Namen, bzw. Doppelnamen von „Samba“ über Fini Farbenfroh bis hin zu Blink- Blink doch alles passte nicht wirklich zu ihr. 

Beim Spaziergang mit uns ist ihr dann, wie durch einen Blitz, der Name Anneliese eingefallen. Anneliese darf ihre „Ankergeräusche“ unter anderem mit dieser Übung kennen lernen.

Frauchen nimmt ein Leckerchen und führt Anneliese mit dem Handtarget in einem Halbkreis um ihre geschlossenen Beine herum, dann wirft sie das Leckerchen weg und gibt ihr das Kommando, dass sie das Leckerchen suchen und finden darf. Anneliese nimmt es auf, dreht sich zu Frauchen um und Frauchen fängt während des Blickkontaktes an zu schnalzen und damit Bewegung ins Spiel kommt, dreht sie sich noch um (Bewegung und Spaß sind immer wichtig bei der positiven Verknüpfung.). Sie öffnet ihre Beine und lädt Anneliese körpersprachlich ein in die Mitte, zwischen ihre Beine, zu kommen, dies erfolgt mit stimmlicher Begleitung, nämlich mit dem „Ankergeräusch“. Sobald Anneliese in der Mitte angekommen ist, laufen die beide ein paar Schritte (Anneliese kennt bereits das Stehen zwischen den Beinen.) begleitet von dem Ankergeräusch, dabei gibt es Leckerchen. 

Ihr Name scheint auch sehr passend, denn Frauchen sagt ganz oft: „Keine ist wie diese, unsere Anneliese“.

Anneliese lernte leider nur kurz unsere zauberhafte Fee kennen, sie ist im August 2021 zu unserem Felix und unserer Jana auf die Regenbogenbrücke gereist.

Fee war eine echte Fee mit viel Liebe im Herze. Sie hatte stets jede Menge glücklichen Feenstaub mit dabei, mit dem sie uns immer verzaubert hat. Sie war damals alleine und Frauchen suchte einen Freund fürs Leben für sie. Sie fand Felix (Er hieß ursprünglich Soltan) und sie wurden, wie sollte es auch anders sein, wahre Freunde fürs Leben. Die beiden waren sehr unterschiedlich, aber sie verband eine Freundschaft, die auf Erden nicht trennbar war, so folgte Fee unserem Felix, der ein fröhlicher und glücklicher Freund war, auch recht schnell über die Regenbogenbrücke, worüber wir noch sehr traurig sind.

Beide waren glücklich miteinander (Fee und Felix, deren Namen: Glück / glücklich bedeutet). 

Sollte später mal wieder ein Rüde bei uns einziehen, dann wird er nicht den Namen „Bartl“ bekommen, denn aus dem Nähkästchen geplaudert, kann ich soviel sagen, dass der ein oder andere in unserem Rudel den Most auch schon mal „geholt“ hat. 

Im Übrigen ist: „Wo der Bartel den Most herholt” eine Geschichte des österreichischen Dichters Peter Rosegger. 

Die Geschichte erzählt vom Bartel, einem Hofknecht der wegen einer hübschen Kellnerin den Most nicht dort holt, wo man ihn hinschickte, sondern heimlich ins Wirtshaus geht, um seine Angebetete zu treffen.

Bis zum nächsten mal. Bleib bitte mopsfidel und bostongesund.

Viele Grüße aus dem tierisch-zufrieden Rudel, sendet Deine Lena Lustig.