Drei Tricks

Da wir derzeit kein Sommerwetter haben, hoffe ich, dass wir euch hiermit ein bisschen aufheitern.
Lena Lustig zeigt die
Chillydogz-3 Tricks auf Distanz Challengs. 3 Quartal 2016.
Viel Spass 🙂

Internationale Rassehunde-Ausstellung 2016

woop, woop 🙂

Er hat heute eine super, super tolle Leistung gezeigt..Ich bin noch ganz hin und weg.
Ich bin so stolz auf ihn. Trotz sehr starker Konkurrenz konnten wir gewinnen.

Friedel Fröhlich erhielt ein V1 CAC in der Zwischenklasse. Im Stechen konnten wir das res.CACIB für uns gewinnen.

Herzlichen Dank an alle. Es hat wieder sehr viel Freude gemacht die Chinese Crested family zu sehen und so viel Unterstützung zu erfahren!!! Danke. Ein besonderer Dank geht an Joanna Zimny, Friedels Züchterin. Sie hilft und unterstützt uns immer 🙂
Markus und Ines haben Fotos geknipst… ich bekomme sicherlich die Tage noch einige.
Wr haben es erst mal im Garten krachen lassen 🙂
img_4044

Lorsch Termine

Betrifft: Schäferhunde Verein Lorsch.

Die Stunden entfallen am 14.8.
Die Stunde entfallen am 20.8.

Die Stunden entfallen am 28.8 (ein Ausweichtermin wäre am Samstag der 27.8. um 14 Uhr wäre möglich, bitte eine email unter info@tierisch-zufrieden.de schreiben, wer kommen möchte. Die Stunde findet nur statt, wenn sich mindestens 5 Personen anmelden.)

Die Stunde entfällt am 4.9. (ein Ausweichtermin wäre am Samstag der 3.9. um 14 Uhr wäre möglich, bitte eine email unter info@tierisch-zufrieden.de schreiben, wer kommen möchte. Die Stunde findet nur statt, wenn sich mindestens 5 Personen anmelden.)

Die Stunde einfällt am 11.9 (ein Ausweichtermin wäre am Samstag der 10.9. um 14 Uhr wäre möglich, bitte eine email unter info@tierisch-zufrieden.de schreiben, wer kommen möchte. Die Stunde findet nur statt, wenn sich mindestens 5 Personen anmelden.)

Sonntag der 18.9. findet die Sunden statt.
Sonntag der 25.9.findet die Stunde statt.

_DSC5737bea

Eine schöne Sommerzeit

summertime1

Friedel „rettet“ Heuler

Friedel Fröhlich ist der eigentlich Held des Urlaubs, doch ich fange mal von vorne an.

Ich habe 5 Bilder gemalt (endlich mal wieder ❤️), ein Buch gelesen und ich hatte sehr viel Zeit die Hunde zu trainieren, a proppo trainieren. Die Wohnanlage, die wir bereits seit 35 Jahren und diese mehrfach im Jahr ansteuern, befindet sich direkt am Strand, aber auch an der kleinem City, die die Insel zu bieten hat. Kaum läuft man aus der Anlage nach draußen, befindet man sich mitten im Trubel. Meine Dorfhunde müssen da dann irgendwie durch und ich sehe das Ganze als genialen Trainingsparcours an. Der Gehweg und der Fahrradweg sind nämlich eins, d.h. es kommen einem unendlich viele, sich auf verschiedene Art und Weise bewegende Menschen entgegen. Väter, die ihre Kinder auf den Schultern tragen, Kinder die geradeaus radeln, aber nach hinten, anstatt nach vorne, schauen, dementsprechend pendelt ihr Rad. Rentner, die mit dem Fahrrad nicht mehr so ganz die Wegsteuer haben und solche die den Weg mit Skates entlang brausen oder auch solche denen es nicht schnell genug gehen kann und die wild klingelnd entlang bretten und es sind viele  Hunde unterwegs, es gibt auf der Insel immer viele Gäste mit vielen Hunden.

Direkt an dem Fahrrag/ Gehweg bahnt sich eine viel befahren Straße ihren Weg, auf dem die Autos nicht gerade im Schritttempo entlang fahren. Wie gesagt, der Weg ist ein super Trainingsparcours, so hat Sofina gelernt sich an den Rand abzusetzen, sobald uns etwas entgegen kommt oder es einfach viel zu eng wird. Am letzte Tag musste ich ihr noch nicht mal das Wortsignal dazu geben. Sie sitzt am Rand, sobald sie Fahrräder erblickt. Sehr praktisch 🙂

Leider wurden wir direkt am zweiten Tag vom Pech verfolgt und ich dachte, wir müssten abreisen. Zunächst jagte ein Hund meine Hunde, die sich an der kurzen Leine befanden,  daher war das Jagen nicht so schlimm, leider hielt das die Besitzerin des Hundes aber auch nicht davon ab, ihren Schlendergang abzulegen, sich zu beeilen und ihren Hund mal anzuleinen, stattdessen schoss das Tier immer hinter uns her, bis es Lena Lustig zu blöd war und sich um drehte, dann ging alles blitzschnell, obwohl ich sah, dass den kleinen Hunden körperlich nichts passiert ist, schien das psyschiche Ausmaß für FF extrem zu sein.

Es war schon am Abend, als es passierte und so machte ich mit den Hunden nicht mehr viel. Wir legtenuns schlafen, bis Friedel Fröhlich aufwachte, nicht mehr ansprechbar war und die gesamte Anlage zusammenbrüllte, als ich ihn beruhigen wollte und etwas TTouch machte, schrie er noch schlimmer. In dem Moment dachte ich, er hat sich furchtbar weh getan, ich war mir aber ganz sicher, dass das nicht der Fall sein konnte und es ein Trauma sein musste. Ich machte und tat, nahm ihn immer wieder in den Arm, worauf er sich irgendwann beruhigte, als ich ihn eine zeitlang ganz fest im Arm hielt und über sein Schreien hinweg hörte, aber es ging mir durch Mark und Bein.

Er beruhigte sich und wir schliefen weiter. Ein paar Stunden später wieder das gleich Drama, diesmal etwas weniger intensiv und kürzer, ok, wir sind auf dem richtigen Weg. Ich habe ihn mit Hypericum Öl eingerieben und mit Gloubis geholfen. Am nächsten Tag war er völlig durch den Wind und unser Trainingsparcours wurde zum Stressparcours, doch zwei Tage später war auch das wieder zu meisten und Friedel Fröhlich war wieder hergestellt und mit sich und der Welt zufrieden.

Daraufhin schlenderten wir zu viert los, eine Dame kam uns entgegen und fragte mich, ob sie mal meinen Boxer streicheln könnte. „Ja“, sagte ich ihr und in diesem Moment hatte ich mir überlegt, ob es besser sei, ihr zu sagen, dass der Boxer kein Boxer ist. Sie war sichtlich enttäuscht, freute sich dennoch über Lena Lustig und fragte mich dann nochmal. Ob denn da wirklich kein Boxer drin sei, also so gar keiner? .“Ja, da ist wirklich keiner drin.“

Mit dem Boxer erntet man ansonsten viele……ach ne Bulldogge (Kommentare), mit Friedel Fröhlich an der Leine wird man gefragt, was dass denn sei, dass er ungewöhnlich aussehen und ob er frieren würd……, außer bei Kokko von Knebel, dort wird man mit den Wörten: „Ach wie herrlich, ein Chinese Crested“, empfangen. Wenn ich mit Sofina alleine unterwegs war, „lernte“ ich viele Männer kennen, die ich gar nicht kennen lernen wolle…. Also immer nur smalltalk und weiter, aber das Fell plus Schnauze super wirkt, kenne ich schon von Jana, bei ihr habe ich auch immer sämtliche Leute „angezogen.“

Am vorletzten Urlaubstag lief ich erst mit Lena und Friedel eine Runde am Strand, später sollte Sofina die Ehre haben, mit mir alleine an den Strand zu gehen. Wir sind hier ganz ganz früh am Strand, um 5 Uhr morgens, denn da schläft noch alles, also lief ich auch diesmal meine „Morgenstund hat Gold im Mund-Runde“.  Friedel, auch gerne Mister Monk genannt, hat so seinen Ordnungssinn. Für Friedel ist es anscheinend wichtig, wenn Tür X immer zu ist, das sie zu bleibt und wehe, wenn Tür X mal aufsteht, dann ist aber was los. Er hat einen starken Sinn für Systeme und Ordnung. Ein Auto, das dort nie stand, hat dort seiner Ansicht nach, auch nie zu parken usw. Es ist immer sehr lustig mit ihm. An dem Strandtag dachte ich, ihn störe das Strandgut, dass angespült wurde. Er hielt großen Abstand zu dem „Strandgut“ und kam immer wieder, um mir mitzuteilen, das was nicht in Ordnung sei. Ok, wenn er so darauf besteht, dann laufen wir mal hin.

Lena Lustig ist sowieso in unmittelbarer Nähe von mir, deshalb ist sie auch sehr ruhig. Als wir näher kamen, sah ich das sich in der Entferng etwas minimal bewegte. Also habe ich schnell die Hunde abliegen lassen und angeleint. Tja und mich sahen Knopfaugen an, genau gesagt, sah mich ein Heuler an, so lieb und so süß. Ich bin mit dem Hunden losgespurtet, damit ich zu Hause, die Polizei verständigen konnten, (da ich mein handy mal wieder nicht dabei hatte), denn um 5.30 Uhr erreicht man nicht allzu viele Behörden. Die Polizei gab die Info später an die Robbenhilfe weiter.

Wenn Friedel Fröhlich nicht alles daran gesetzt hätte und mich mit Nachdruck dort hingeschoben hätte, weiß ich nicht, wie schnell das Kulleaugen Wildtier hätte Hilfe bekommen können. 

Zum Abschluss war ich dann noch shoppen, denn nur hier gibt es meinen Lieblingsklsmotten-Laden. Eine skandinavische Botique. Nach dem Einkauf seh ich dann immer wie eine Mischung aus Pipi Langstumpf und einer Fee aus, aber hey, es passt, sitzt und ist mal was anders, als meine Hundeklammotten und ich freue mich immer riesig darüber 😍

Zum Abschluss: 

Gut gemacht Friedel❤️

Gut gemacht Sofina, du hast unglaublich viel gelernt und bist sehr sehr brav gewesen ❤️

Gut gemacht Lena, du bist sowieso mein zweiter Schatten, aber mein Lieblingsschatten❤️

Und natürlich einen großen Dank an meinen Mann Peter, der die Rentnerpferdegang zuhause versorgte und nach den Senioren Hunden, Fee und Felix schaut und sich rührend kümmert und natürlich geht einherzliches Dankschön,  an meine Mutter, die uns vier ganz liebevoll auf engem Raum „aushielt“ und an meinen Dad, der sich in der Zeit selbst kochen, etc, etc, etc.dürfte 😉 so konnte meine Mutter mit uns fahren. 

Hier in paar Fotos und ein Video, auf dem Herr Friedel mal sagt, dass nun Ruhe ist. Ich musste wirklich schmunzeln.

Heuler


Quelle: Das große Buch für Sylt- Freunde, Christina Thrän.

Ein Video und Fotos gibt es auch von unserem Urlaub 🙂

Sofina Sonnenschein

Lena Lustig geniesst die Sonne

Friedel Fröhlich

Der Tag mit Ben

Heute sah ich einen Hund auf der Straße umher laufen, ausgerechnet auf einer sehr befahrenen Straße. Ich hielt an, stieg aus und als ich ihm sehr nahe war, stellte ich fest, dass er kein Halsband trug.

Ben, so der Name des Hund, ist ein kleiner Hund, also nahm ich ihn auf den Arm und klapperte die Umgebung ab. Ich fragte jeden, der mir begegnete, ob er den Hund kennen würde. Leider kannte ihn niemand. Ich wurde vor einige Haustüren geschickt, aber entweder traf ich keinen an oder es wurde mir gesagt, dass man keinen Hund vermissen würde.

Ich nahm ihn also mit nachhause. Zuhause angekommen, rief ich bei Tasso an, beim Tierheim und ich informierte die Polizei.

Ich fuhr mit ihm zum Tierarzt, damit der Chip abgelesen werden konnte.

Ben zeige sich bei mir zu hause, pfiffig, lustig und sehr charmant. Die Chemie stimmte 🙂
Ich dachte mir, dass ihm ein Spaziergang sicherlich gut tun würde und schnappte mir Fee (habe ich schon mal erwähnt, das Fee völlig verliebt in Rüden sein kann 🙂
und lief mit den beiden eine Runde um den Block (für eine größere Runde war es definitiv zu heiß).

Wir kamen vom Spaziergang zurück und auf meiner Bank, in meinem Hof, wartete Besuch auf Ben.
Er wurde herzlich von seinen Besitzern in Empfang genommen.

Irgendwie war ich traurig, wenn ich auch froh war, dass seine Besitzer ihn wohlbehalten wieder in die Arme schließen konnten.

Der Beitrag, den ich in Facebook eingestellt hatte, wurde oft geteilt, lieben Dank hierfür, doch im Ort funktioniert immer noch am besten die Mund-zu Munde Propaganda 🙂 Auf diesem Weg wurde Ben nämlich „gefunden.“

So schnell gewöhnt man sich an einen Hund…unglaublich. Ich wusste schon immer, dass es schnell geht, aber das es sooooo schnell geht, hätte ich nicht geahnt und irgendwie ist es richtig und gut; ich bin dankbar, dass er abgeholt wurde, so kann er wieder bei seinen Menschen leben.

Das Kerlchen auf dem Foto ist nicht Ben, da er wieder zuhause ist, möchte ich ihn nicht mit Bild einstellen.
Ein bisschen habe ich mich wie Pippi Langstrumpf gefühlt, es war aufregend, lustig und kunterbunt und wir hatten einen außergewöhnlichen, aber tollen Nachmittag zusammen.

Danke Ben, aber von nun an, bleib bitte zu hause und schlüpfe nicht mehr unter dem Zaun durch. Pass auf dich auf!
Hund gefunden